Die Predator-Reihe, auf die ich mich in dem Post beziehe,
beinhaltet nur die Predator-Filme, in denen es sich auch nur um den Predator
dreht. Filme wie „Predator vs. Alien“ blende ich hier aus, denn diese spielen
für mich in einem anderen filmischen Universum, auch wenn der Schädel eines Aliens bereits im zweiten Film kurz zu sehen ist. Meine Bewertung umfasst dabei
alle Teile, d.h. der eine Film hat mir sehr gut gefallen, während ein anderer
eher mäßig war, so ergibt sich die Gesamtbewertung.
Der aller erste Predator-Film kam 1987 unter dem Titel "Predator" heraus,
da war ich gerade mal 3 Jahre alt. Und trotzdem zog er nicht an mir
vorbei. Das Besondere an dem Film ist das Wesen selbst und die
Motivation für seine Handlungen: Er ist im ständigen Wettstreit mit anderen
Kriegern um sich durch die im Kampf gewonnene Erfahrung zu verbessern. Das wird jedoch erst mit
dem zweiten Predator-Film, der im Jahr 1990 unter dem Titel „Predator 2“ herauskam,
klar. Während im ersten Film der Dschungel von Südamerika und die Söldnertruppe
um Arnold Schwarzenegger die Handlung dominiert, wird die Handlung vom zweiten
Film in den Dschungel einer Großstadt, Los Angeles, verlegt und es wird nur ein einzelner Polizeibeamte (gespielt von dem hervorragenden
Danny Glover) als Gegner für den Predator auserkoren, zumindest im engeren Sinn. Beide Filme gehören für
mich zu den Klassikern schlechthin. Natürlich sind die Effekte mit dem heutigen
Standard nicht zu vergleichen, jedoch in der damaligen Zeit sorgten sie für erstaunte
Gesichter. Ebenso war das erdachte Wesen etwas ganz besonderes und Neues. Es
war kein simples Monster, sondern hatte auch „ehrenwerte“ Züge, weil es nur
gegen würdige Kämpfer angetreten ist.
Mit großem zeitlichen Abstand kam dann im Jahr 2010 der
dritte Teil mit dem Namen „Predators“ heraus. Wie der Titel schon signalisiert sind hier
mehr als nur ein Predator aktiv. Natürlich stimmt es, dass am Ende von „Predator
2“ weitere Predatoren aufgetaucht sind, doch diese hatten nur einen sehr
überschaubaren Auftritt und griffen in den stattfindenden Kampf nicht ein. In „Predators“
ist es anders, hier führen gleich drei Predatoren eine Jagt auf entführte und
zusammengewürfelte Söldner durch, im Mittelpunkt Adrien Brody als nervenstarker
Söldner mit einer für mich interessanten Bewaffnung. Diesmal wird auch nicht auf der
Erde, sondern auf einem fremden Planeten ums Überleben gekämpft. Auch wenn die
Kritiken zu dem Film eher negativ waren, so fand ich den Film sehr gelungen.
Ich bekam was ich erwartet habe und wurde sogar durch die ein oder andere Szene
überrascht.
Danach folgte in 2018 mit „Predator – Upgrade“ die bisher
letzte filmische Umsetzung der Reihe. Darin wurde die Handlung wieder auf die
Erde zurück gebracht und mehr zu der Predator-Zivilisation
verraten. Auch wenn der Titel nur auf einen Predator hinweist, so sind im Film
zwei konkurrierende Predatoren zu sehen. Die diesmaligen Darsteller, vor allem
der Hauptdarsteller, waren mir eher unbekannt, bis auf Alfie Allen. Der Film an
sich ist im Vergleich zu seinen Vorgängern enttäuschend. Auch wenn den Fans
neue Infos und Erkenntnisse zum Predator präsentiert werden, so ist die
Handlung sehr überschaubar und manchmal einfach nur hektisch. Daran ändern die Witze und Slapstik-Einlagen wenig. Während insbesondere die
ersten beiden Filme den Predator sehr mysteriös gestalteten, wird er hier
vollkommen nackig gemacht. Natürlich kennt der Betrachter den Predator von der
ersten Minute an, aber die Charaktere im Film hätten ruhig etwas länger im
Ungewissen tappen können.
In Summe gehört der Predator zur filmischen Geschichte dazu
und ist ein Muss für jeden echten Filme-Fan.
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