Freitag, 10. April 2020

Die Predator-Reihe

4 von 5 Sternen


Die Predator-Reihe, auf die ich mich in dem Post beziehe, beinhaltet nur die Predator-Filme, in denen es sich auch nur um den Predator dreht. Filme wie „Predator vs. Alien“ blende ich hier aus, denn diese spielen für mich in einem anderen filmischen Universum, auch wenn der Schädel eines Aliens bereits im zweiten Film kurz zu sehen ist. Meine Bewertung umfasst dabei alle Teile, d.h. der eine Film hat mir sehr gut gefallen, während ein anderer eher mäßig war, so ergibt sich die Gesamtbewertung.

Der aller erste Predator-Film kam 1987 unter dem Titel "Predator" heraus, da war ich gerade mal 3 Jahre alt. Und trotzdem zog er nicht an mir vorbei. Das Besondere an dem Film ist das Wesen selbst und die Motivation für seine Handlungen: Er ist im ständigen Wettstreit mit anderen Kriegern um sich durch die im Kampf gewonnene Erfahrung zu verbessern. Das wird jedoch erst mit dem zweiten Predator-Film, der im Jahr 1990 unter dem Titel „Predator 2“ herauskam, klar. Während im ersten Film der Dschungel von Südamerika und die Söldnertruppe um Arnold Schwarzenegger die Handlung dominiert, wird die Handlung vom zweiten Film in den Dschungel einer Großstadt, Los Angeles, verlegt und es wird nur ein einzelner Polizeibeamte (gespielt von dem hervorragenden Danny Glover) als Gegner für den Predator auserkoren, zumindest im engeren Sinn. Beide Filme gehören für mich zu den Klassikern schlechthin. Natürlich sind die Effekte mit dem heutigen Standard nicht zu vergleichen, jedoch in der damaligen Zeit sorgten sie für erstaunte Gesichter. Ebenso war das erdachte Wesen etwas ganz besonderes und Neues. Es war kein simples Monster, sondern hatte auch „ehrenwerte“ Züge, weil es nur gegen würdige Kämpfer angetreten ist.

Mit großem zeitlichen Abstand kam dann im Jahr 2010 der dritte Teil mit dem Namen „Predators“ heraus. Wie der Titel schon signalisiert sind hier mehr als nur ein Predator aktiv. Natürlich stimmt es, dass am Ende von „Predator 2“ weitere Predatoren aufgetaucht sind, doch diese hatten nur einen sehr überschaubaren Auftritt und griffen in den stattfindenden Kampf nicht ein. In „Predators“ ist es anders, hier führen gleich drei Predatoren eine Jagt auf entführte und zusammengewürfelte Söldner durch, im Mittelpunkt Adrien Brody als nervenstarker Söldner mit einer für mich interessanten Bewaffnung. Diesmal wird auch nicht auf der Erde, sondern auf einem fremden Planeten ums Überleben gekämpft. Auch wenn die Kritiken zu dem Film eher negativ waren, so fand ich den Film sehr gelungen. Ich bekam was ich erwartet habe und wurde sogar durch die ein oder andere Szene überrascht.

Danach folgte in 2018 mit „Predator – Upgrade“ die bisher letzte filmische Umsetzung der Reihe. Darin wurde die Handlung wieder auf die Erde zurück gebracht und mehr zu der Predator-Zivilisation verraten. Auch wenn der Titel nur auf einen Predator hinweist, so sind im Film zwei konkurrierende Predatoren zu sehen. Die diesmaligen Darsteller, vor allem der Hauptdarsteller, waren mir eher unbekannt, bis auf Alfie Allen. Der Film an sich ist im Vergleich zu seinen Vorgängern enttäuschend. Auch wenn den Fans neue Infos und Erkenntnisse zum Predator präsentiert werden, so ist die Handlung sehr überschaubar und manchmal einfach nur hektisch. Daran ändern die Witze und Slapstik-Einlagen wenig. Während insbesondere die ersten beiden Filme den Predator sehr mysteriös gestalteten, wird er hier vollkommen nackig gemacht. Natürlich kennt der Betrachter den Predator von der ersten Minute an, aber die Charaktere im Film hätten ruhig etwas länger im Ungewissen tappen können.

In Summe gehört der Predator zur filmischen Geschichte dazu und ist ein Muss für jeden echten Filme-Fan.

Mittwoch, 8. April 2020

Samurai Warriors

3,5 von 5 Sternen


Es begab sich, dass ich auf der Suche nach einem neuen Anime auf Amazon Prime auf Samurai Warriors gestoßen bin. Die Beschreibung und der geschichtliche Hintergrund haben mich überzeugt und so startete ich die erste Folge. Nachdem ich mit dieser fertig war, war ich auch gleich etwas verwirrt. Was habe ich mir da eig. angesehen? Ich zückte sofort mein Smartphone und fing an zu googeln. Die ersten Suchergebnisse haben mich sofort aufgeklärt, denn ich wurde direkt auf eine Spielereihe verlinkt. Damit war mir auch klar, warum Samurai Warriors so ist wie es ist.

Die Story von Samurai Warriors folgt den Ereignissen zu der Zeit der streitenden Reiche in Japan und startet kurz bevor Toyotomi Hideyoshi es schaffte die Reiche zu vereinen und bereits zum Schluss der ersten Folge verstirbt. Danach kommen die Ereignisse, die dazu geführt haben, dass die Tokugawa unter Tokugawa Ieyasu ein mehrere Jahrhunderte andauerndes Shogunat aufbauten. D.h. Kämpfe, Koalitionen, Streitigkeiten, noch mehr Kämpfe. Dabei steht im Mittelpunkt der Sanada-Clan mit den beiden Brüdern Sanada Yukimura und Sanada Nobuyuki.

Der Anime ist nicht schlecht und sehr unterhaltsam. Die Geschichte ist spannend, da sie in großen Zügen die geschichtlichen Ereignisse wiederspiegelt. Was jedoch Samurai Warriors zu etwas ungewöhnlichem, vllt. auch einzigartigem macht, ist der Einfluss der Spiele-Serie. Jede geschichtlich wichtige Person wird als „Überkrieger“ mit markanter Rüstung, teils sehr fantasievoll, und einer eigenen besonderen Waffe dargestellt. Während die einfachen Soldaten mit Samurai-Schwertern, normalen Lanzen, Bögen oder Arkebusen ausgerüstet sind, kämpfen die großen Persönlichkeiten mit riesigen Lanzen, Degen, Doppelschwertern oder großen Knüppeln. Hinzu kommt noch, dass sie über übermenschliche Kräfte verfügen und oft mit einem einzigen Hieb mehrere Gegner zu Boden werfen.

Des Weiteren bedient sich der Anime einiger Slapstick-Einlagen und bringt auch Kunoichis und Ninjas in die Geschichte ein. Für einen Samurai-Anime verlaufen die Schlachten nicht gefüllt mit abgetrennten Körperteilen und es wird auf Blut und explizite Gewaltdarstellung verzichtet, auch wenn einige Personen nicht bis zum Ende überleben.

Das alles hat mich bewegt die Serie bis zum Ende anzusehen und besonders der Geschichtliche Hintergrund, der mir bis dato nicht so bekannte war, hat mich gefesselt und dazu gebraucht etwas mehr darüber zu lesen. Es gibt sicherlich deutlich bessere Samurai-Anime und natürlich Anime anderer Kategorie, aber für eine Umsetzung eines Spiels als Anime ist es sehr gelungen.

Samstag, 4. April 2020

Entenburg

4 von 5 Sternen


Entenburg ist ein Kanal, der seit 2017 existiert. In der Zeit bis jetzt hat er sich eine kleine treue Gemeinschaft aufgebaut. Sein Kerngeschäft sind Videos über Games, die er angespielt hat und über die er dann in, meistens, 10-minütigen Videos berichtet. Meistens steht der Titel des Spiels gefolgt von "in 10 Minuten" im Videotitel.

Dabei ist es nicht nur die sehr gute Umschreibung der Spiele, was mir an den Videos gefällt, sondern die Art und Weise wie er das Feedback formuliert. Gespickt sind die Videos mit Witzen und Anekdoten, wobei der Humor seht gut dosiert wird. Man merkt auch, dass Entenburg die Games über das Spielerlebnis hinaus analysiert. Er gibt Pro und Contras, wie es sich für ein gutes Feedback gehört, aber er erläutert auch die Features wie z.B. Pay to Win Balance.

Leider ist die Frequenz von neuen Videos nicht so hoch, was auch an der Gesamtzahl der Videos zu erkennen ist. Erklären kann ich es mir dadurch, dass man schon eine Weile ein Game spielen muss um sich eine vernünftige Meinung bilden zu können. Aber trotzdem wäre es schön, wenn er dann hin und wieder vllt. auch andere Themen aufgreifen würde und diese präsentiert. Dass er das kann hat er mit anderen Videos bewiesen, die er hin und wieder hoch lädt.

Auf jeden Fall ist sein Kanal eines Blickes wert und wird von mir absolut empfohlen. Klickt einfach auf den Link, falls ich euer Interesse geweckt habe: Drück mich! 

PS: Eins meiner Lieblingsvideos ist: Welches MMORPG soll ich spielen?!